Manfred P. Kage

Manfred P. Kage Gedenken

„Dass die Dinge nicht so sind, wie sie erscheinen, war für mich eine Erleuchtung. Es war, als hätte sich die Tür zu einer geheimnisvollen Welt geöffnet – zu einem Universum, das man Stufe um Stufe erkunden und Einsichten gewinnen kann.“

Manfred P. Kage beschreibt den Augenblick, als er mit acht Jahren zum ersten Mal durch ein Mikroskop sah.

Am 9. August 2019 ist Manfred P. Kage friedlich in eine andere Dimension entflogen.

Bereits seit vielen Jahren gab er seine Visionen, sein Wissen und seinen Erfahrungsschatz an seine Frau Christina, seiner Tochter Ninja-Nadine und seinem Schwiegersohn Oliver Kage weiter und legte vor einigen Jahren die Leitung seines Unternehmens vertrauensvoll in deren Hände.

Bis zuletzt arbeitete Manfred P. Kage eng mit seiner Familie zusammen, kreierte Projektideen, Neuentwicklungen für seine künstlerische und wissenschaftliche Arbeit und realisierte in dieser Weise mit seiner Familie noch gemeinsam vielfältige Projekte.

Lieber Manfred, Du hast uns ein weltumfassendes Lebenswerk hinterlassen, das uns in allen nur erdenklichen Facetten inspiriert.
Mit dieser Inspiration und in deinem Sinne werden wir Dein Lebenswerk mit dem Institut für wissenschaftliche Fotografie, der künstlerischen Sammlung und dem Museum „KAGEs MIKROVERSUM“ fortführen.

Wir werden Deine Visionen in die Welt tragen, weiter verwirklichen, mutig neue geheimnisvolle Welten erkunden und von Deinen fantastischen, leuchtenden Spuren, die Du hier auf Erden hinterlassen hast, berichten.

Christina, Ninja-Nadine und Oliver Kage

 

Ausstellung "FIXIERT – IMAGE UND IMAGINATION"

2019 Sommerfest

Die Fotografie hat sich in den letzten Dekaden gegenüber den anderen Bildgattungen zu einem gleichwertigen künstlerischen Medium entwickelt. Diese dynamische Emanzipation aus dem spezifischen Bildverfahren in eine breitgefächerte Kunstform beeinflusst Produktion und Rezeption gleichermaßen, wobei alle Bereiche der Fotografie Anerkennung finden. Vor diesem Hintergrund versammelt die Ausstellung in unseren Standorten Köln und Bonn 17 Positionen aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen. Vertreten ist die Fotografie als Dokument, als Werbung, als Kommentar; Fotografie aus und für Politik, Ökonomie und Gesellschaft; Fotografie als Kunst und schließlich Fotografie, die sich selbst reflektiert.

Die Digitalisierung hat sowohl die Herstellung des Bildes revolutioniert als auch unsere Wahrnehmung von Fotografie nachhaltig geprägt. So ist die der Fotografie wesentliche Abbildungsfunktion von Wirklichkeit zunehmend in den Hintergrund getreten, während Manipulation und freie Gestaltung zu vorherrschenden bildgebenden Verfahren werden. Alles durch den Fotoapparat Fixierte, durch den Computer Bearbeitete befindet sich im Spektrum zwischen Image und Imagination und liefert reichlich Material für den ästhetischen Diskurs.

Nicht nur die Fotografie und ihr Kontext haben sich verändert, sondern auch die Auffassung als eigenständige Kunstform hat sich zunehmend etabliert. Der Betrachter ist für diesen künstlerischen Mehrwert, der durch die Präsentation zusätzlich verstärkt wird, empfänglich, und bereit, sich auf das Versprechen für eine verbindliche Metaerzählung einzulassen.

Die Ausstellung Fixiert – Image und Imagination führt Fotografien aus verschiedenen Bereichen zusammen, um die Bandbreite der Tendenzen im Umgang mit dem fotografischen Medium zu beleuchten: Porträt, Landschaft, Werbung, Street-Photographie, Reportage, Fotogramm, Sachaufnahme, Zeitdokument, Serie, analytische und subjektive Fotografie, aktuelle wie historische Aufnahmen.

http://www.parrotta.de/

 

 

 

KAGE Mikrofotografie GbR
Institut für wissenschaftliche Fotografie
Gesellschafter*innen:
Christina Kage • Ninja-Nadine Kage
Schloss Weißenstein • Schloß 1 • D-73111 Lauterstein

 

tel. +49(0)7332 4317
fax +49(0)7332 3330
info@kage-mikrofotografie.de
www.kage-mikrofotografie.de

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