Manfred P. Kage

Manfred P. Kage Gedenken

„Dass die Dinge nicht so sind, wie sie erscheinen, war für mich eine Erleuchtung. Es war, als hätte sich die Tür zu einer geheimnisvollen Welt geöffnet – zu einem Universum, das man Stufe um Stufe erkunden und Einsichten gewinnen kann.“

Manfred P. Kage beschreibt den Augenblick, als er mit acht Jahren zum ersten Mal durch ein Mikroskop sah.

Am 9. August 2019 ist Manfred P. Kage friedlich in eine andere Dimension entflogen.

Bereits seit vielen Jahren gab er seine Visionen, sein Wissen und seinen Erfahrungsschatz an seine Frau Christina, seiner Tochter Ninja-Nadine und seinem Schwiegersohn Oliver Kage weiter und legte vor einigen Jahren die Leitung seines Unternehmens vertrauensvoll in deren Hände.

Bis zuletzt arbeitete Manfred P. Kage eng mit seiner Familie zusammen, kreierte Projektideen, Neuentwicklungen für seine künstlerische und wissenschaftliche Arbeit und realisierte in dieser Weise mit seiner Familie noch gemeinsam vielfältige Projekte.

Lieber Manfred, Du hast uns ein weltumfassendes Lebenswerk hinterlassen, das uns in allen nur erdenklichen Facetten inspiriert.
Mit dieser Inspiration und in deinem Sinne werden wir Dein Lebenswerk mit dem Institut für wissenschaftliche Fotografie, der künstlerischen Sammlung und dem Museum „KAGEs MIKROVERSUM“ fortführen.

Wir werden Deine Visionen in die Welt tragen, weiter verwirklichen, mutig neue geheimnisvolle Welten erkunden und von Deinen fantastischen, leuchtenden Spuren, die Du hier auf Erden hinterlassen hast, berichten.

Christina, Ninja-Nadine und Oliver Kage

 

Neue Briefmarken - 2019

2019 Briefmarken

6. Juni - Motiv: "Palladium"

Palladium, eines der seltenen chemischen Elemente dieser Erde, gehört zu den widerstandsfähigen Edelmetallen. Neben Gold, Silber und Platin spielt es eine immer größere Rolle auf dem Weltmarkt. Entdeckt wurde es 1803 von dem englischen Chemiker William Hyde Wollaston, der es aus Platinerz isolierte. Da es exzellente katalytische Eigenschaften besitzt, fällt der Hauptanteil des jährlichen Palladiumverbrauchs auf die Kraftfahrzeugindustrie, wo es in Abgaskatalysatoren verbaut wird. Des Weiteren besitzt es die höchste Absorptionsfähigkeit für Wasserstoff, weshalb es auch in Wasserstoffautos zum Einsatz kommt. Weitere Eigenschaften machen es beliebt für die Schmuckindustrie oder die Elektrotechnik, wo es zum Beispiel in Tablet-PCs, Mobiltelefonen oder Digitalfernsehern verwendet wird.

Einen bemerkenswert genauen Blick auf das vielseitige Element wirft Manfred P. Kage, der Pionier der Mikrofotografie. In 230-facher Vergrößerung bietet sich mit speziell dafür angefertigten Geräten ein faszinierendes Bild des Edelmetalls, welches das neuste Sonderpostwertzeichen der Serie „Mikrowelten“ ziert. (Text: Bundesministerium der Finanzen)

Gestaltung Postwertzeichen: Andrea Voß-Acker, Wuppertal
Motiv: Rasterelektronenmikroskop-Aufnahme - Palladiuimkristall in 230-facher Vergrößerung
Foto: © KAGE Mikrofotografie
Wert: 85 Cent

 

1. Juli - Motiv: "Mondgestein"

Seit Menschengedenken ist der Mond nach der Sonne das mit Abstand hellste Objekt am Firmament und übt bis heute eine besondere Faszination auf uns aus. Dank der bemannten Mondlandungen zwischen 1969 und 1972 im Rahmen der US-amerikanischen Apollo-Missionen sind wir der Entschlüsselung von Entstehung, Aufbau und Entwicklung des Erdtrabanten näher gekommen. Mit den Astronauten gelangten insgesamt 382 Kilogramm Mondgestein zur Erde. Die Untersuchungen der Proben lieferten Informationen von unschätzbarem Wert.

Neben den Apollo-Missionen gab es weitere Unternehmungen, um Mondgestein zu bergen. Auch die damalige Sowjetunion betrieb ein reges Raumfahrtprogramm und brachte im Zuge der Luna-Missionen zwischen 1970 und 1976 mithilfe von unbemannten Sonden insgesamt 300 Gramm Mondmaterial zur Erde. Eine dritte Quelle stellen Meteoriten dar, die durch Einschläge aus der Mondoberfläche gebrochen und bis zu uns herüberkatapultiert wurden. In 30-facher Vergrößerung und schillernden Farben schmückt das Mondgestein nun auch das neueste Sonderpostwertzeichen der Serie „Mikrowelten“. (Text: Bundesministerium der Finanzen)

Gestaltung Postwertzeichen: Andrea Voß-Acker, Wuppertal
Motiv: Rasterelektronenmikroskop-Aufnahme - Mondgestein in 30-facher Vergrößerung
Foto: © KAGE Mikrofotografie
Wert: 80 Cent

 

 

 

 

KAGE Mikrofotografie GbR
Institut für wissenschaftliche Fotografie
Gesellschafter*innen:
Christina Kage • Ninja-Nadine Kage
Schloss Weißenstein • Schloß 1 • D-73111 Lauterstein

 

tel. +49(0)7332 4317
fax +49(0)7332 3330
info@kage-mikrofotografie.de
www.kage-mikrofotografie.de

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