Neue Briefmarken - 2019

2019 Briefmarken

6. Juni - Motiv: "Palladium"

Palladium, eines der seltenen chemischen Elemente dieser Erde, gehört zu den widerstandsfähigen Edelmetallen. Neben Gold, Silber und Platin spielt es eine immer größere Rolle auf dem Weltmarkt. Entdeckt wurde es 1803 von dem englischen Chemiker William Hyde Wollaston, der es aus Platinerz isolierte. Da es exzellente katalytische Eigenschaften besitzt, fällt der Hauptanteil des jährlichen Palladiumverbrauchs auf die Kraftfahrzeugindustrie, wo es in Abgaskatalysatoren verbaut wird. Des Weiteren besitzt es die höchste Absorptionsfähigkeit für Wasserstoff, weshalb es auch in Wasserstoffautos zum Einsatz kommt. Weitere Eigenschaften machen es beliebt für die Schmuckindustrie oder die Elektrotechnik, wo es zum Beispiel in Tablet-PCs, Mobiltelefonen oder Digitalfernsehern verwendet wird.

Einen bemerkenswert genauen Blick auf das vielseitige Element wirft Manfred P. Kage, der Pionier der Mikrofotografie. In 230-facher Vergrößerung bietet sich mit speziell dafür angefertigten Geräten ein faszinierendes Bild des Edelmetalls, welches das neuste Sonderpostwertzeichen der Serie „Mikrowelten“ ziert. (Text: Bundesministerium der Finanzen)

Gestaltung Postwertzeichen: Andrea Voß-Acker, Wuppertal
Motiv: Rasterelektronenmikroskop-Aufnahme - Palladiuimkristall in 230-facher Vergrößerung
Foto: © KAGE Mikrofotografie
Wert: 85 Cent

 

1. Juli - Motiv: "Mondgestein"

Seit Menschengedenken ist der Mond nach der Sonne das mit Abstand hellste Objekt am Firmament und übt bis heute eine besondere Faszination auf uns aus. Dank der bemannten Mondlandungen zwischen 1969 und 1972 im Rahmen der US-amerikanischen Apollo-Missionen sind wir der Entschlüsselung von Entstehung, Aufbau und Entwicklung des Erdtrabanten näher gekommen. Mit den Astronauten gelangten insgesamt 382 Kilogramm Mondgestein zur Erde. Die Untersuchungen der Proben lieferten Informationen von unschätzbarem Wert.

Neben den Apollo-Missionen gab es weitere Unternehmungen, um Mondgestein zu bergen. Auch die damalige Sowjetunion betrieb ein reges Raumfahrtprogramm und brachte im Zuge der Luna-Missionen zwischen 1970 und 1976 mithilfe von unbemannten Sonden insgesamt 300 Gramm Mondmaterial zur Erde. Eine dritte Quelle stellen Meteoriten dar, die durch Einschläge aus der Mondoberfläche gebrochen und bis zu uns herüberkatapultiert wurden. In 30-facher Vergrößerung und schillernden Farben schmückt das Mondgestein nun auch das neueste Sonderpostwertzeichen der Serie „Mikrowelten“. (Text: Bundesministerium der Finanzen)

Gestaltung Postwertzeichen: Andrea Voß-Acker, Wuppertal
Motiv: Rasterelektronenmikroskop-Aufnahme - Mondgestein in 30-facher Vergrößerung
Foto: © KAGE Mikrofotografie
Wert: 80 Cent

 

 

 

 

KAGE Mikrofotografie GbR
Institut für wissenschaftliche Fotografie
Gesellschafter*innen:
Christina Kage • Ninja-Nadine Kage
Schloss Weißenstein • Schloß 1 • D-73111 Lauterstein

 

tel. +49(0)7332 4317
fax +49(0)7332 3330
info@kage-mikrofotografie.de
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